Pellets sind hinsichtlich steigender Brennstoffpreise eine
kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen.
Die
Kosten für Pellets liegen heute im Durchschnitt bei ca. 56 %
der jährlichen Erdgas- und 57 % der jährlichen
Heizölkosten. Pellets sind somit eine wirtschaftliche Alternative
zu den herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Der Heizwert der
Holzpellets liegt bei 4,9 kWh/kg, was etwa dem Heizwert von einem
halben Liter Heizöl entspricht.
Der
Heizwert von Holzpellets
ist in der Qualitätsnorm DINplus
bzw. Ö-Norm M7135 mit mindestens 18 MJ/kg festgelegt. Somit kann
durch zwei Kilogramm Pellets rund 1 Liter Heizöl ersetzt werden.
Ein Einfamilienhaus mit einem Heizölbedarf von 3000 Litern kann
mit ca. 6 Tonnen Holzpellets gut beheizt werden.
Holzpellets geben bei der Verbrennung immer nur so viel Kohlendioxid
(CO2) in die Atmosphäre ab, wie durch das Wachstum des Baumes
vorher entzogen worden ist. Hingegen wird bei fossilen
Energieträgern wie Öl oder Gas zusätzliches CO2
freigesetzt.
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Tipps/Links:
Den höheren Anschaffungskosten einer Pelletheizung stehen
verschiedene Fördermittel des Bundes und der Kommunen, sowie die
Einsparung bei Brennstoff selbst gegenüber. Im Vergleich zu
Öl und Gas sind pro Jahr oft mehrere hundert Euro Einsparung
möglich.
Die Anschaffung einer Pellet-Heizungsanlage wird durch den Staat
gefördert. Antragsformulare und weitere Informationen hierzu gibt
es auf den Internetseiten des Bundesamtes für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de.
Publikationen des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes (DEPV) unter http://www.depv.de/downloads/publikationen/