Ökostrom / erneuerbare Energiequellen

Jedes Jahr verheizt die Menschheit so viel Brennstoff, wie die Natur zuvor innerhalb einer Million Jahren angespart hat. Bliebe es bei dem gegenwärtigen Verbrauch und die weltweite Fördermenge auf dem aktuellen Niveau, ginge das Erdöl in 40 Jahren, Erdgas in 65 Jahren und Kohle in rund 150 Jahren zu Ende.
( Quelle: IEA Paris )

Zwei Drittel des Welternergiebedarfs werden 2060 aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt.
( Quelle: Deutsche Shell AG )

Allein 1999 stieg die Stromproduktion aus Windenergie in Deutschland um 30 Prozent. Das ist ein Anteil von 1,2 Prozent an der deutschen Gesamtstromerzeugung. Im Jahr 2001 ist der Anteil auf 2,5 Prozent angestiegen. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland lag 2004 bei 9,3 Prozent. Er hat sich seit 1998 verdoppelt. Die aus Wind produzierte Strommenge hat sich im gleichen Zeitraum versechsfacht, die aus Biomasse verdreifacht.
Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland hat sich von 2005 bis 2011 mehr als verdoppelt. Im ersten Halbjahr 2011 stieg der Anteil des Stroms aus Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie und Biomasse auf über 20 Prozent .
Quelle: bmu.de Pressemitteilung v. 14.10.2011, ag-energiebilanzen.de
Deutschland liegt bei der Windkraft weltweit an erster Stelle gefolgt von den USA. Bis 2010 ist ein Energieanteil von Solarenergie von 10- 15 Prozent zu erwarten. Durch Umstellung der Stromgewinnung auf erneuerbare und kleine, verteilte Anlagen werden die CO2-Emissionen im Jahr 2005 um 25 Prozent tiefer liegen als noch im Jahr 1997- und das bei steigender Stromerzeugung. Investitionen in Windkraft und Solartechnik sind Investitionen in die Zukunft. Der Verbraucher kann jetzt schon durch die Wahl eines Ökostromtarifs für die Umwelt und somit in die Zukunft investieren!

 

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Der weltweite Energieverbrauch steigt weiter!

Der Weltenergiebedarf wird sich in den nächsten 30 Jahren verdoppeln. Nach Schätzungen von Experten werden bis zum Jahr 2030 Erdöl, Erdgas und Kohle weltweit die wichtigsten Träger für den Energieverbrauch sein. Erdgas wird in Zukunft Kohle als zweitwichtigsten Primärenergieträger ablösen. Der Verbrauch an Erdgas wird in den nächsten Jahren drastisch steigen!
Der weltweite Anstieg des Verbrauchs hat weitreichende Konsequenzen für die Menschen. Ein erhöhter Ausstoß von CO2, Gefährdung der Versorgungssicherheit u.a. sind Folgen verfehlter Energiepolitik.
Besonders in Schwellen-und Entwicklungsländern wird der Energieverbrauch rapide steigen.
Der Wunsch nach wirtschaftlichen Wohlstand ist ein Grund für den erhöhten Energieverbrauch in den nächsten Jahren. Mehr als 2 Milliarden Menschen weltweit leben noch ohne Strom. Ein US-Amerikaner verbraucht z.b. durchschnittlich mehr als 20 Tonnen CO2 im Gegensatz zu einem Inder, er verbraucht nur 1 Tonne des Treibhausgases!
Voraussichtlich werden im Jahr 2030 die Treibhausgasemissionen der EU 18 Prozent höher liegen als im Kyoto-Protokoll vereinbart. In den USA werden die Emissionen voraussichtlich um 71 Prozent gegenüber 1990 wachsen. Die Treibhausgasemissionen in China werden sich verdoppeln.
Quelle: IEA

 

Trotz Wirtschaftsrezession und warmer Witterung hat der Kohlendioxidausstoß in Deutschland zugenommen. Das geht aus den aktuellen Daten hervor die rund 2300 Unternehmen jetzt, zur Vorbereitung des Emissionshandels, an das Bundesumweltministerium geliefert haben. Die deutsche Wirtschaft hat allein von 2000-2002 über sechs Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr in die Luft gepustet als in den Vorjahren!
2001 hatte die deutsche Wirtschaft der Bundesregierung schriftlich zugesagt, ihren jährlichen Kohlendioxidausstoß bis zum Jahr 2005 um 20 Millionen Tonnen zu mindern. Nach Jahren der Emissionsminderung zeigen die neusten Daten erstmals eine gegenläufige Entwicklung.
Hauptverursacher ist die Energiewirtschaft.
Quelle: Frankfurter Rundschau,12.02.2004

 

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Drastische Klimaveränderung!

Nach Ergebnissen neuer Studien erwarten Forscher eine schnellere globale Erwärmung als bisher angenommen.
Die Verbrennung von Öl-, Gas- und Kohle verursacht einen stärkeren Klimawandel, der sich regional unterschiedlich auswirken wird.
Seit dem Jahr 1850 ist die Durchschnittstemperatur um 0,7 Grad angestiegen. Bis zum Jahr 2100 wird mit einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um bis zu vier Grad gerechnet. In den Polargebieten könnten die Temperaturen sogar bis zu zehn Grad ansteigen.
Die Folgen des Treibhauseffekts wirken sich bereits schon jetzt in Wetterextreme wie Starkregen, Dürren und Stürmen aus. Die Wirtschaft kann durch Senkung des Kohlendioxidausstoßes Folgeschäden durch den Treibhauseffekt gering halten.
Umweltschützer fordern zum Schutz der Ökosysteme den Stop der Abholzung der Wälder. Die Wasser-Rückhaltefähigkeit an den Oberläufen der Flüsse müssen durch Aufforstung, Freihaltung von Überschwemmungsgebieten, Verzicht auf Flussbegradigungen und Erhalt von Feuchtgebieten verbessert werden. Weitere Informationen hier.
Quelle: FTD- 25.08/30.09.05, greenpeace.de



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