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Private Absicherung
Versicherung: Deckung eines durch bestimmte Ereignisse
hervorgerufenen Vermögensbedarfs durch Verteilung auf eine
größere Anzahl gleichartig bedrohter Personen. Durch
Zahlung einer Prämie an den Versicherer deckt sich der
Versicherte gegen die Wechselfälle des Lebens.
Laut Verbraucherzentralen, Bund der Versicherten, FOCUS Online u.a.,
geben die Bundesbürger jährlich mehrere Milliarden Euro
für falsche oder überteuerte Versicherungen aus. Viele ahnen
nichts von Ihren Verlusten, den falschen und geringen Schutz. Je nach
Lebenssituation kann sich auch der Versicherungsbedarf ändern.
Die größten anzunehmenden Risiken sind Tod,
Invalidität und Haftpflicht. Privathaftpflicht-,
Berufsunfähigkeits-
und Risikolebensversicherungen sind die
wichtigsten Absicherungen im Leben eines Menschen.
Seit 01.01.2001 gibt es vom Staat keine Berufsunfähigkeit
mehr. Nur wer garantiert nicht mehr arbeiten kann, erhält eine
gesetzliche Erwerbsminderungsrente, das heißt, wenn für die
BfA ( Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) eindeutig
bewiesen ist, daß der Berufstätige nie mehr gesund wird.
Die BfA verweist auf private Berufsunfähigkeitsabsicherung nicht
nur für das Alter, sondern auch für den Fall vorzeitiger
Leistungsminderung. Man kann von dort aber auch auf das Sozialamt
verwiesen werden!
Nach Aussagen von FINANZTEST Ausgabe 02/2001 sollte Berufsunfähigkeit
jeder absichern- auch Berufsanfänger, Studenten und Hausfrauen.
Jedes Jahr müssen fast 300.000 Arbeitnehmer ihren Beruf vorzeitig
aufgeben. Mehr als 10% vor dem 40. Lebensjahr. Fast jede 4. Rente wird
wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gezahlt. Jeder 4. Haushalt
besitzt eine private Unfallversicherung, nur jeder 10. Haushalt eine
private Berufsunfähigkeitsversicherung.
41,6% der Ursachen für Berufsunfähigkeit
sind Rheuma- u. Gelenkerkrankungen und nur 2,6% sind Unfallfolgen!
Eine Unfallabsicherung
ist für Kinder und Jugendliche wichtig!
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums verunglückt alle 18
Sekunden ein Kind in Deutschland so schwer, dass es zum Arzt muss.
Rund 1,8 Millionen der mehr als 13 Millionen Jungen und Mädchen
unter 15 Jahren erleiden jährlich einen Unfall; für 504
Kinder endete er 2002 tödlich.
Qelle: Hamburger Abendblatt 16.06.04
Der Haftpflichtschutz
ist ein Muss. Im Schadensfall kann sich der Verursacher finanziell
ruinieren. Knapp 40% der deutschen Haushalte haben laut FINANZTEST,
Ausgabe 08/2001 keine Police. Wer soll das bezahlen? Diese Frage
stellt STIFTUNG WARENTEST in der Ausgabe 02/2001 bei Hausrat und Haftpflichtversicherungen.
Eine günstige Hausratversicherung
kostet einer Familie im Durchschnitt 51,- weniger im Jahr als beim
teuren Anbieter.
... zum
Versicherungsrechner
Standardschutz oder Komplettversicherung? Die Fachzeitschrift GELD
IDEE weist in der Ausgabe 24/2000 daraufhin, daß eine Gebäude-
und Hausratversicherung
von der Stange zu wenig leisten. Fachlicher Rat ist unersetzlich. Den
gibt es bei den Verbraucherzentralen, unabhängigen
Versicherungsberatern und Maklerunternehmen.
Wer zur Jahreswende bei Kfz-Versicherung
wechselt, kann nach Auffassung des Business Magazins PROFirma in der
Ausgabe 06/2000 so manche Mark sparen. Preisvergleiche lohnen sich.
Rund 90 Anbieter von Kfz-Versicherungen kämpfen um die Gunst der
Verbraucher. Sparen bis zu 70 Prozent. Bei Teilkasko, Vollkasko und
Haftpflicht kann man eine Menge Geld sparen.
Wechsel ist Trumpf. Laut der Ausgabe 6/00 des Business Magazins
PROFIRMA, können Unternehmer und Verbraucher durch einen Wechsel
des Anbieters eine Menge Geld einsparen.
In der FINANZTEST, Ausgabe 11/2001 "Autoversicherung" kann der
Verbraucher 500,- durch einen Wechsel der Versicherung sparen!
Die Tarifvielfalt ist enorm. Stichtag für den Wechsel ist bei den
meisten Gesellschaften der 30. November.
Überprüfen sollte jeder Autofahrer welchen
Versicherungsschutz er benötigt. Die Kfz-Haftpflicht ist
gesetzlich vorgeschrieben. Sie deckt Personen-, Sach- und
Vermögensschäden, die der Autofahrer bei anderen verursacht.
Ob eine Teilkasko reicht oder eine Vollkaskopolice nötig ist,
hängt vom Alter und Wert des Autos ab. Bis längstens drei
bis fünf Jahre lohnt sich eine Vollkasko.
Sparen kann man auch, wenn man kleinere Schäden selber bezahlt.
Bei Meldung jedes einzelnen Schadenfalls, kann eine Rückstufung
des Schadenfreiheitsrabatts mehrere Hundert EUR Mehrkosten im Jahr
bedeuten.
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Tipps:
- Mehrere Angebote einholen und Preis-/Leistungsvergleich
prüfen.
- Verbesserter Schutz mit Sondertarife u. Rahmenkonzepte.
- Prämieneinsparung durch Selbstbehalt ( Vollkasko 332,- SB,
Teilkasko 153,- SB ). Vorsicht vor preiswerte Versicherungen mit
hoher Selbstbeteiligung.
- Bei personenbezogenen Rabatten können Verstöße
gegen Sonderklausel finanzielle Folgen haben. Anzeigen von
veränderten Umständen ( Meldung von Mehrkilometern, Beruf,
Veränderungen an der Garage, Parken im Freien u.a. ).
Im Schadensfall kann der Versicherer, aber auch der Kunde vorzeitig
kündigen.
Kündigungsmöglichkeiten:
- Bei Fahrzeugwechsel ist eine Kündigung der bestehenden
Versicherung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist möglich.
- Bei Beitragserhöhungen ist eine außerordentliche
Kündigung des bestehenden Vertrages innerhalb eines Monats nach
Bekanntgabe einer Beitragserhöhung, Höherstufung des
Fahrzeugs in der Typklasse oder der Regionalklasse möglich.
- Im Schadensfall kann die Kündigung einen Monat nach
Schadenregulierung fristlos oder zum Ende des laufenden
Versicherungsjahres erfolgen.
- Zum 30.11. jeden Jahres als "ordentliche Kündigung".
Das Wirtschaftsmagazin "markt" kam in der Sendung vom 08.01.2001 im
WDR nach einer Recherche im Internet zu der Schlußvolgerung: Der
Versicherungsbedarf kann im Internet nicht ermittelt werden, nur der
Preisvergleich.
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