 |
Rechtschutz- Luxuspolice für Streithähne?
Verbraucherschützer, Bund der Versicherten, Focus- Online u.a.,
behaupten nur Streithähne brauchen eine Rechtschutzversicherung.
Die Gefahr einen Prozess zu verlieren, kommt nicht unvorhergesehen auf
einen zu, behauptet Hans Dieter Meyer vom Bund der Versicherten.
Andererseits landet man oft viel schneller vor Gericht als man glaubt,
meint die Fachzeitschrift Geldidee in der Ausgabe 25/ 2000. Recht
teuer können Schadenersatzansprüche, Anwalts- und
Gerichtskosten,Zeugengelder und Gutachtergebühren werden.
Es gibt wichtigere Policen als die Rechtschutzversicherung. An erster
Stelle stehen immer private Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits-,
Risikolebensversicherung. Dann folgen Gebäude- und
Hausratversicherungen. Rechtschutzversicherungen sind nützlich
bei bestimmten Risiken wie im Straßenverkehr (
Verkehrsrechtschutz ) und für Unternehmen.
45 Prozent aller Haushalte in Deutschland haben eine
Rechtschutzversicherung.
30 Prozent der Verträge, also etwa 6 Millionen Policen, sind
hoffnungslos veraltet, schätzt der GDV ( Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft ).
Vergleichen lohnt sich. Gegenüber einen teueren Anbieter kann man
im Jahr bis zu 102,-€ einsparen.
Alternativen zur Rechtschutzversicherung:
- Mietervereine
- Prozesskostenzuschuss vom Staat
- Gewerkschaften
- Automobilclubs
- Prozesskostenfinanzierung
Versicherungsrechner
für Rechtsschutz
Werbung:
Private Krankenversicherungen können nur Personen die
nicht versicherungspflichtig sind in Anspruch nehmen. Arbeitnehmer mit
einem Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von
derzeit 48.150 Euro im Jahr, Selbständige und Beamte! Alle
anderen müssen in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert
sein. FINANZTEST Ausgabe 12/2001 vergleicht 300 Angebote und meint:
wer eine private
Krankenversicherung abschließt trifft eine Entscheidung
fürs Leben. Ein zurück in die gesetzliche
Krankenversicherung ist dann nicht mehr möglich. Sparen
können vor allem junge Menschen beim Einstieg in die private
Krankenversicherung. Ärzte und Zahnärzte erhalten bei
Behandlung von privat Versicherten höhere Honorare als von
gesetzlichen Krankenkassen. Die Unterschiede gegenüber der
gesetzlichen Versicherung merkt der privat Versicherte an der
Bevorteilung an Leistung und der besseren Behandlung beim Arzt.
Für gesetzlich Krankenversicherte gibt es seit dem 01.01.2002 die
Möglichkeit jederzeit die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln.
Die Beiträge für gesetzliche Krankenkassen sind wieder
gestiegen und ein Preis-/Leistungsvergleich lohnt sich.
Beitragsunterschiede von 11,5-14,5 Prozent zeigen auch hier die
Möglichkeit zu sparen. Laut FINANZTEST, Ausgabe 01/2002
müssen 95 Prozent aller Krankenkassen die gleichen Leistungen
für den Versicherten erbringen, der Rest sind Zusatzleistungen.
Private Krankenversicherungen bieten Zusatztarife für gesetzlich
Versicherte an. Das ist sinnvoll weil die Leistungen der gesetzlichen
Krankenversicherung nicht ausreichen. Bestimmte Leistungen wie
Zahnzusatztarife und Auslandskrankenversicherung bieten erweiterten
Schutz zusätzlich zu den gesetzlichen Leistungen.
Werbung:
|

|
|
Übrigens:
Nach aktuellen Plänen der Bundesregierung soll der Wechsel zu
privaten Krankenversicherungsanbieter für Arbeitnehmer erschwert
werden. Ab Januar 2003 sollen Besserverdienende erst bei einem
Brutto-Monatsgehalt von 4500 Euro, die gesetzlichen Krankenkassen
verlassen können. Derzeit liegt die Grenze noch bei 3375 Euro! Es
gilt als wahrscheinlich das die Erhöhung der
Versicherungspflichtgrenze für Anfang 2003 in Kraft tritt. Nur
Arbeitnehmer, die mindestens 4500 Euro verdienen, können dann nur
noch zu privaten Anbietern wechseln können. Rund 2,8 Millionen
GKV wird somit eine "freieWahl" versperrt. Betroffen sind auch
Arbeitnehmer, die schon privat versichert sind, aber unter der
geplanten Bemessungsgrenze von 4500 Euro verdienen.
Die Begründung für die verschärften Maßnahmen
liegen u.a. in der Finanznot der gesetzlichen Krankenkassen.
(Quelle:Frankfurter Rundschau, 10.10.02)
Versicherungen sind nur ein Bestandteil der
Kosten im Haushalt. Die notwendigsten Versicherungen reichen aus um
weitestgehend die Risiken abzudecken. Nicht nur die Erhöhung der
Versicherungssteuer sondern auch jährliche Beitragserhöhung
der Versicherungsgesellschaften sind Faktoren die zu
Kostensteigerungen im Haushalt führen. Um den Lebensstandart zu
halten oder zu steigern sollte der Verbraucher die Ausgaben, Produkte
und Dienstleistungen prüfen und vergleichen.
Bei Fragen und Vergleichsangeboten senden Sie bitte eine eMail an service@kostenguenstiger.de
Ein Service von www.kostenguenstiger.de
... einfach Geld sparen!
|
 |