Sparinformation

Das Problem für junge Menschen ist, wenn sie nicht vermögend sind, im Alter kein ausreichendes Einkommen zu haben. Die Kosten für eine ausreichende Lebensqualität müssen gedeckt werden. Nicht nur im Alter auch in unvorsehbaren Situationen sind Geldrückstände notwendig. Um flexibel in Lebenssituationen reagieren zu können ist eine Geldanlage nur dann sinnvoll, wenn der Verbraucher auch darüber verfügen kann. In der heutigen Gesellschaft die mehr Lebensqualität bietet, fordert sie gleichfalls die Kosten dafür.

Werbung

Das Online-Depotkonto der DAB bank

Ein weiteres Problem ist das Massengeschäft mit Emotionen. In der Financial Times Deutschland Ausgabe 10/2001 wird über das Geschäft mit der Angst berichtet. Wer zukünftigen Rentnern die Sicherheit nimmt, erzeugt Sorgen und Ängste.
Das Geschäft mit Altersvorsorgeprodukte blüht. Experten für Sicherheitsfragen drücken maßgeblich auf die Rendite-Bremse und beschleunigen somit lukrativere Provisionsmodelle.
Versicherungsunternehmen verfügen über Kapitalanlagen von 820 Mrd.€ und sie machen einen Umsatz von 184 Mrd.€ im Jahr.( Auszug aus Geldidee 2-9/01 ).
Jährlich bringt die Branche sieben bis zehn Millionen neuer Policen an den Mann und die Frau.( Auszug aus FTD-Serie Riester- Rente ).Die gesamte Lebensversicherungsbranche verzeichnete im Jahr 2000 Beitragseinnahmen von 60 Mrd.€.

Laut Schätzungen zufolge werden in den kommenden 10 Jahren Vermögen in Höhe von 2000 Mrd.€ an nachfolgende Generationen weitergereicht. Nach einem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, gab es 1995 in Deutschland rd. 13.000 Einkommensmillionäre, 229 von Ihnen sind aus Ostdeutschland. Das mittlere Nettoeinkommen dieser Personen lag bei 1,53 Mio. €. Das durchschnittliche Privatvermögen belief sich in den westdeutschen Haushalten auf etwa 129.868 €, in den neuen Ländern waren es rd. 44.993 € pro Haushalt. Laut Einkaufs-und Verbrauchsstichproben waren bis 1998 4,19 Bill.€ Privatvermögen vorhanden. Dieser erste Bericht überhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik beschreibt umfassend die soziale Lage in Deutschland bis 1998. In einem aktuellen Bericht von 10/01, wird unter der Einkommensarmut lebenden Menschen auf 4 Mio.- oder bis zu 14 Mio. Arbeitslosen geschätzt ( einschl. Hausfrauen ). Ende 1998 erhielten 2,88 Mio. Personen in 1,5 Mio. Haushalten Hilfe zum Lebensunterhalt. 1,1 Mio. Kinder leben schätzungsweise von Sozialhilfe. Dabei hat in Deutschland nur jeder dritte Haushalt ein oder mehrere Kinder!( Quelle: Geldidee Ausgabe 9/2001 - Stat.Bundesamt ).


Sozialexperten warnen: Jedes siebte Kind in Deutschland ist einkommensarm, in Ostdeutschland sogar jedes vierte! Insgesamt sollen nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes 1,7 Millionen Kinder unter der Einkommensarmut leben. Seit Einführung der Hartz-IV-Reform hat sich die Kinderarmut weiter verschärft.
Im Jahr 2004 lebten drei Millionen Menschen von Sozialhilfe. Mit dem Arbeitslosengeld II sind es 2005 mehr als sechs Millionen Menschen.
Quelle: dpa,MAZ- 26./29.08.05

Die Ungleichheit der Einkommen hat sich langfristig verstärkt.
Der Lebensstandart der Arbeitnehmer konnte seit 1991 nicht verbessert werden. Durch Kosten- und Preissteigerungen liegt die Kaufkraft immer noch vor 1991. Auch die Sparquote bei den Bundesbürgern von 1991 bis 2000 ist kaum angestiegen. Die Gründe sind nach wie vor die hohe Arbeitslosigkeit und die mäßig bis stagnierenden Arbeitsverdienste. Die Einkommensungleichheit hat leicht aber stetig zugenommen. Bis 1998 lagen 42 Prozent des gesamten Privatvermögens im Besitz der vermögendsten 10 Prozent der Haushalte. Die Überschuldung der privaten Haushalte hat besonders in den neuen Bundesländern drastisch zugenommen. Die Anzahl der überschuldeten Fälle 1999 wurde gesamt auf 2,8 Millionen geschätzt. Arbeitslosigkeit, Niedrigeinkommen, fehlerhaftes Konsum- und Kreditverhalten, sowie familiäre Situationen sind wesentliche Auslöser für Überschuldung!
Private Haushalte büßen durch Überschuldung an wirtschaftlicher und personaler Handlungsfähigkeit ein und erleben dadurch einen Prozeß zunehmender Verarmung. ( Auszug aus dem Armuts- und Reichtumsbericht ).
Vom Einkommen hängt die Sparfähigkeit ab!
In Focus Money Ausgabe 11/2001 wird über Sparen mit System berichtet.Oft entscheidet der Verbraucher für seine Finanzplanung nach Gefühl. 3, 5 Billionen € haben die Deutschen überwiegend sicherheitsorientiert angelegt. Eine durchschnittliche Inflationsrate von 1950 bis zum Jahr 2000 betrug jedes Jahr 2,7 Prozent. Allein die schleichende Geldentwertung zehrt an Erträge der Sparer! Inflation und Steuerabzug wird bei vielen Anlageeintscheidungen nicht berücksichtigt.
Sicherheitsorientierte Produkte sind inflationsgefährdet! Investmentfonds besitzen alle notwendigen Eigenschaften einer optimalen kapitalgedeckten Altersvorsorge. Sicherheit, Flexibilität, Transparenz und Effizienz zeichnen das Prinzip einer Anlage in Investmentfonds aus.
"Wer jung ist oder wer gut verdient, ist je nach persönlicher Situation mit dem direkten Investment in Aktienfonds besser bedient ". Auszug aus FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND Ausgabe 02.10.01. In dem Beitrag äußert sich kritisch eine Fondsgesellschaft über eine Eignung der steuerlich begünstigten Altersvorsorge( Riester-Rente).
Nicht zu verwechseln mit der fondsgebunden Lebensversicherung, die heute "Fondspolice oder "Investmentfondspolice" genannt wird. Entstanden ist diese Idee in den 60er Jahren in den Niederlanden und Großbritannien.
Es geht bei diesem Produkt um die Dreiteilung. Versicherungsgesellschaft-Investmentgesellschaft-Depotbank. Das Geld was nicht für die Abdeckung der damit verbundenen Abschluß-, Verwaltungs- und Risikoabsicherungskosten von der Versicherungsgesellschaft einbehalten wird, fließt an eine oder mehrere Investmentgesellschaften. Die Investmentgesellschaft erwirbt für das verbliebene Geld abzüglich der selbst berechnenden Gebühren Aktien , festverzinsliche Wertpapiere und Immobilienanteile.Von den Analysten der Investmentgesellschaften wird durch das Prinzip Kaufen-Halten-Verkaufen versucht das Geld der Anleger zu vermehren. In der Depotbank wird das Geld sicher verwaltet und bei Bedarf des Anlegers ausgezahlt.
Der direkte Weg zu den Investmentgesellschaften erspart die "Dreiteilung". Der unflexible und nicht transparente Vertrag bei einer Fondspolice zwingt den Anleger zum "Durchhalten". Erst nach 12 Jahren Laufzeit erhält der Anleger eine steuerfreie Auszahlung. Nach aktuellen Plänen der Bundesregierung sollen die Erträge der Lebensversicherungen, die ab 2005 mit mindestens zwölfjähriger Laufzeit abgeschlossen werden, zur Hälfte versteuert werden.

Werbung:

Jetzt Abgeltungssteuer sparen!

Neu:
Erträge aus Kapitallebensversicherungen, die seit dem 1. Januar 2005 neu abgeschlossen werden, müssen zur Hälfte versteuert werden. Vorraussetzung für eine 50% Versteuerung ist, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und erst nach dem 60. Lebensjahr des Versicherungsnehmers fällig wird.

Lebensversicherer planen weitere Senkung der Überschussbeteiligung, Garantiezins sinkt für Neuverträge ab 2007.

Die meisten solcher Verträge werden innerhalb von 10 Jahren gekündigt oder beitragsfrei gestellt.
Die "Fondspolice" und die "Riester-Rente" gelten als Verkaufsschlager der Versicherungsbranche.


Weitere Interessante Informationen zum Thema: Inflationssparen
Überschuldung- ein Irrtum führt zur Gewißheit



Bei Fragen und Vergleichsangeboten für Investmentfonds senden Sie bitte eine Mail an

service@kostenguenstiger.de

Werbung

Banner 11




Neue Seiten


AGB - Widerrufsbelehrung - Impressum - Datenschutz - ©2000-2012 Kostenguenstiger.de
Lebensversicherer planen weitere Senkung der Überschussbeteiligung, Garantiezins sinkt für Neuverträge ab 2007.

Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus am Kapitalmarkt planen Lebensversicherer den Zinssatz für Überschussbeteiligungen weiter zu senken. Der Garantiezins von derzeit 2,75% soll voraussichtlich auf 2,25% gesenkt werden. Der neue Garantiezins von 2,25% soll dann für Neuverträge ab 2007 gelten. Für bestehende Verträge gilt eine Garantieverzinsung von 2,75%. Der Garantiezins wurde im Jahr 2004 um einen halben Prozentpunkt auf 2,75 Prozent gesenkt. Für alte Verträge gilt der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarte Rechnungszins. Nach Abzug der Abschluss-, Verwaltungs- und Vertriebskosten können Anleger bei aktuellen Zinssatz mit rund 1 Prozent Verzinsung auf die eingezahlten Beiträge rechnen. Verbraucherschützer kritisieren eine weitere Senkung der Garantiezinsen. Es wird befürchtet, das Versicherte trotz der Garantie nicht einmal die eingezahlten Beiträge wieder herausbekommen.

Quelle: Die Welt, Handelsblatt, gdv.de – Pressemitteilung 24.10.05 Stand: 14.12.05